CPQ für die Elektronikfertigung ist eine Softwarekategorie, die Konfiguration, Preisfindung und Angebotserstellung zusammenführt. Ziel ist, schneller, konsistenter und fehlerärmer zu verkaufen – ohne dass Engineering jedes Angebot von Hand nachrechnen oder korrigieren muss.

Komponenten passen nicht beliebig zusammen – Varianten, Schnittstellen, Leistungsdaten, Zulassungen, Gehäuse, Zubehör oder Montageoptionen hängen voneinander ab. Ohne saubere Regeln werden im Vertrieb schnell Kombinationen verkauft, die so nicht baubar oder nicht zulassungsfähig sind.
Wenn die Stückliste schon in der Angebotsphase falsch ist, trifft es alles, was folgt: Einkauf, Disposition, Fertigungsplanung, Durchlaufzeiten, Materialkosten und Liefertermine. Kleine Strukturfehler können große operative Kosten verursachen.
Elektronikprodukte ändern sich häufig: neue Revisionen, abgekündigte Bauteile, Alternativen, regionale Varianten, neue Normen. Wenn Preis- und Produktlogik in Tabellen, PDFs oder einzelnen Köpfen steckt, ist der nächste Fehler nur eine Frage der Zeit.
Gerade bei komplexen Anlagen oder modularen Systemen reduziert Visualisierung Missverständnisse. Wenn Kunden sehen, was sie konfigurieren, sinkt die Zahl der Rückfragen, und die Entscheidung wird schneller. CanvasLogic kombiniert CPQ-Logik mit fotorealistischer 3D-Konfiguration und AR-Ansicht.
Interaktive Fragen und Guided Selling helfen, aus Anforderungen eine gültige Konfiguration abzuleiten – auch für Teams ohne Engineering-Hintergrund und für Self-Service-Szenarien.
Ob interner Vertrieb, Partner, Händlernetz oder Online-Konfigurator: Entscheidend ist, dass überall dieselben Regeln und dieselbe Preislogik greifen. So entstehen keine „Parallelwahrheiten“ zwischen Vertrieb, Partnern und Web.
Wenn Konfiguration, BOM-Generierung und Pricing automatisiert sind, sinkt die Antwortzeit auf RFQs deutlich – und Engineering wird von repetitiver Presales-Arbeit entlastet.
Die Plattform unterstützt regelbasierte Konfiguration und dokumentationsnahe Prozesse, die sich an Anforderungen wie RoHS, CE, WEEE, REACH, FCC und UL orientieren lassen – wichtig für internationale Märkte.
Ob Vertriebsteam, Partner oder Endkunden im Web: CanvasLogic ermöglicht einen konsistenten Konfigurations- und Angebotsprozess über alle Kanäle hinweg – mit derselben Logik im Hintergrund.

Statt statischer Produktdarstellungen nutzt Automata eine Echtzeit-3D/AR-Konfiguration mit teilbaren Links, sofort erzeugbaren PDFs und CRM-Anbindung. So wird Website-Traffic deutlich besser in qualifizierte Opportunities überführt.

Kunden können Türen mit Oberflächen, Griffen, Rahmen und weiteren Komponenten interaktiv konfigurieren. Unsere E-Commerce-Lösung hat die Verkaufsstrategie von JOKA deutlich verbessert.

Eine cloudbasierte 3D-Planung mit regelbasierter Konfiguration und Anbindung an CRM und E-Commerce ermöglicht einen schnellen, fehlerarmen Rollout im Händlernetz – auch international.
CanvasLogic ist auf Multi-Level-Konfigurationen, starke Abhängigkeiten und Constraint-Logik ausgelegt – typisch für Steuerungstechnik, Industrieelektronik und modulare Baugruppen. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Konfiguration nicht nur „verkaufbar“, sondern auch baubar ist.
CanvasLogic verbindet CPQ mit ERP-, CRM-, CAD- und E-Commerce-Landschaften. So wird die Konfiguration aus dem Vertrieb ohne Medienbruch in die operative Umsetzung übertragen.
Fotorealistische 3D- und AR-Visualisierung ergänzt die Regelwelt um Verständlichkeit. Kunden und Vertrieb sehen schneller, was gemeint ist – das reduziert Schleifen, Missverständnisse und Abstimmungsaufwand.
Ja. CanvasLogic ist auf Integration ausgelegt und lässt sich in bestehende Systemlandschaften einbinden. In CRM-Systemen können Kundendaten, Aktivitäten und Quote-Prozesse synchronisiert und automatisiert werden, sodass Vertriebsteams mit aktuellen Informationen arbeiten. Operativ lassen sich Konfigurationsdaten inklusive detaillierter Stücklisten an ERP-Systeme übergeben – für Produktionsplanung, Bestandsmanagement und Fulfillment. Auch CAD-Anbindungen sind über APIs möglich, sodass konfigurationsgetriebene Zeichnungen oder Modelle erstellt und an Engineering übermittelt werden können. Zudem wird Support bei Integration und Betrieb bereitgestellt.
Die Plattform ist konsequent auf nichttechnische Vertriebsteams ausgelegt und lässt sich ohne Programmierkenntnisse bedienen. Produkt- und Regelpflege erfolgen über eine intuitive, visuelle Oberfläche mit klar strukturierten Eingabemasken, sodass Änderungen schnell und sicher umgesetzt werden können.
Zusätzlich führt Guided Selling die Nutzer Schritt für Schritt durch den Konfigurationsprozess und zeigt nur valide Optionen an. Das minimiert Fehler, erleichtert die Arbeit mit komplexen Produkten und sorgt für eine deutlich schnellere Einarbeitung sowie mehr Effizienz im Vertriebsalltag.
Der Zeitrahmen hängt von Produktkomplexität, Variantenanzahl und Integrationsumfang ab. Häufig bewegen sich Projekte zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten; erste Rollouts können teils in 4-6 Wochen möglich sein. Der Nutzen zeigt sich stufenweise: kurzfristig durch Automatisierung von Konfiguration, Pricing und Angebotserstellung – langfristig durch tiefere Integrationen und die Skalierung über Kanäle hinweg.
CanvasLogic veröffentlicht keine pauschale Preisliste. Die Kosten hängen u. a. von Umfang, Funktionsmodulen, Nutzerzahl, Regelkomplexität und Integrationen ab. Drittanbieter nennen teils Richtwerte ab etwa 300 USD pro Monat – belastbar ist jedoch nur ein Angebot auf Basis des konkreten Use Cases.
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